Sium Sisarum
Zwar wurde die Zuckerwurzel von der industriell besser funktionierenden Zuckerrübe verdrängt, sie wird jedoch noch immer angebaut und verwendet. Ursprünglich stammt sie aus Ostasien, in China wird sie noch immer weitläufig angebaut. Im 15. Jahrhundert gelangte sie über Russland nach Europa, wo sie von den Adligen als Delikatesse angesehen wurde.
Die Zuckerwurzel ist ein mehrjähriger, bis zu 150 cm hoher, krautig wachsender Doldenblütler mit fingerdicken Wurzeln, die denen von Süßkartoffel oder Dahlie ähneln, mit einem Aroma, das an Pastinaken erinnert. Sie sind zylindrisch und spitz zulaufend, das Fruchtfleisch ist weiß. Die Wurzeln können gut gewaschen roh, gekocht oder kurz angebraten verwendet werden. Anders als die Zuckerrübe ist die Zuckerwurzel winterhart. Sie kann fortlaufend geerntet oder in Sand eingeschlagen kühl gelagert werden. Die einjährigen Wurzeln schmecken am Besten und ihr faseriger Kern kann nach dem Kochen leicht entfernt werden. Auch die aromatischen Blätter sind in der Küche verwendbar, sie können im Frühjahr geerntet und z.B. in Mischsalaten verwendet werden.
Das Keimverhalten der Zuckerwurzel ist etwas schwierig, doch einmal etabliert, ist sie pflegeleicht, wird kaum von Krankheiten befallen und ist gut an des mitteleuropäische Klima angepasst. Die Vermehrung kann über Ableger aus Wurzelverdickungen(im Herbst oder Frühjahr) oder durch Samen erfolgen, welche sich ab dem zweiten Jahr nach der Aussaat bilden. Sie sind etwa 3 Jahre lang keimfähig.

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