Oenanthe silaifolia
Dieses fast vergessene Wurzelgemüse kam früher im Rhein-Main-Gebiet wild vor und wird auch silberblättriger Wasserfenchel, Rebendolde oder Pferdesaat genannt.
Die längliche Erdkastanie bildet im ersten Jahr eine Knolle, im Folgejahr dann ein Büschel Knollen und Samen. Die Knollen können roh oder gedünstet, gekocht, geschwenkt gegessen werden. Ihr Geschmack ist kastanienartig, ihre Form erinnert an Erdmandeln. Erdkastanien lassen sich leicht trocknen und so über Jahre für den Verzehr lagern. Ihre Blätter lassen sich ganzjährig wie Petersilie verwenden.
Ihr Anbau ist unproblematisch. Wie alle anderen knollenbildenden Arten der Gattung Oenanthe wächst auch die längliche Erdkastanie auf normalem Gartenboden. Dabei ist besonders hohe Feuchtigkeit nicht unbedingt nötig.
Die Vermehrung erfolgt vegetativ über die Vereinzelung der Knollen (bilden Ableger) oder generativ über Samen. Die Keimdauer beträgt ca. 3 Wochen. Die Knollen sind erst nach ca. 16 Monaten erntereif (nach der Blüte).

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Bohne
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