Chaerophyllum bulbosum
Die Kerbelrübe ist eine vom Verschwinden bedrohte, in Europa heimische (Nutz-) Pflanze. Im ersten Jahtr bildet sie ca. 1 cm dicke Rüben aus, die als Delikatesse gelten – roh oder gekocht. Das Aroma der gekochten Wurzeln erinnert an Maronen, mit leichter Schärfe wie beim Sellerie oder der Pastinake.
Kerbelrüben sind Frostkeimer mit einer langsamen Jugendentwicklung, daher empfiehlt sich eine Aussaat bis zum Dezember, direkt ins Freiland oder zum Schutz vor Schneckenfraß in Anzuchtplatten. Die Samen benötigen einige frostreie Tage zum Qellen, danach können sie ohne Weiteres draußen bleiben. Im Juli beginnt die Rübe, ihr Laub einzuziehen, d.h. eine gute Düngung und ein warmes Frühjahr können helfen, in der kurzen Vegetationszeit einen guten Ertrag zu erzielen. Die Rüben können bis zum Herbst im Boden bleiben, sofern keine Wühlmausgefahr besteht. In dieser Zeit verbessert sich der Geschmack der Wurzeln.
Die Pflanzen blühen im zweiten Jahr, die Samen der Kerbelrübe sind jedoch kaum ein Jahr lang keimfähig. So müssen die Samen im Herbst des Erntejahres gesät werden, um den gut keimfähigen Samen eine Kälteperiode für die Keimung zu geben.
Kaltkeimer, im Winter draußen in Töpfe säen, keimt im Frühjahr. Voranzucht oder Direktsaat: September–Dezember (vor Schnecken schützen).

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