Phaseolus vulgaris
Diese alte Landsorte trägt auch andere Namen: Speckbohnen, türkische Erbse oder Strohkirchener Bohne. Sie ist nachweisbar seit 1850 bei der Familie Kröger in Strohkirchen bei Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern). Seit 1997 wird die Krögersche Stangenbohne im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß erhalten, 1998 hielt sie Einzug in die Genbank des IPK, Teilsammlungen Nord in Malchow/ Poel (Akzessionsnummer PHA 7002).
Die Krögersche Stangenbohne ist frohwüchsig – sie zeichnet sich durch unbegrenzten Wuchs mit Seitentrieben aus. Die Blütenfarbe ist durchgängig weiß, die Hülsen sind zur Pflückreife grün/dunkelgrün und fadenlos. Wer eine Sorte sucht, die noch „richtig nach Bohne“ schmeckt, wird hier fündig. Der kräftige Geschmack der Hülsen lässt sich nicht mit neueren Züchtungen vergleichen. Traditionell wandertete diese Bohne für „Birne-Speck und Bohnen“ in den Kochtopf. Auch als Trockenbohne lässt sie sich verwenden – der Geschmack der Kerne ist süßlich, cremig, nussig und erinnert an Maronen.
Bohnen lassen sich leicht vermehren: von den schönsten Pflanzen wird nicht geerntet, so dass alle Hülsen zur Samenreife kommen (kleine Stichproben für den Kochtopf sind ausdrücklich erlaubt – zur Selektion auf Geschmackseigenschaften).

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